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Woche 6 – 🐾Kleine Helden entdecken die Welt 🐾

Autorenbild: Alexandra
Alexandra
13. Sept.
3 Min. Lesezeit

Sechs Wochen sind sie jetzt alt, unsere Racker – und man merkt es ihnen an jeder Pfote an. Aus tapsigen kleinen Fellknäueln sind neugierige, mutige Entdecker geworden, die mit wehenden Ohren und wackelnden Rutenspitzen durch den Garten fegen. Bei Whippets beginnt genau in dieser Phase – zwischen der dritten und zwölften Lebenswoche – das, was Verhaltensbiologen die sensible Sozialisationsphase nennen: das Zeitfenster, in dem Welpen am aufnahmefähigsten für neue Eindrücke, Geräusche und Erfahrungen sind. Und unsere Bande nutzt dieses Fenster gerade in vollen Zügen.


Der Garten wird zum Abenteuerspielplatz

Der komplette Garten ist mittlerweile erkundetes Terrain. Kein Busch, keine Ecke, kein Grashalm bleibt unbeschnuppert. Besonders schön zu beobachten: Die Welpen ziehen mal als geschlossene "Gang" los, mal wagt sich ein einzelner Mutiger ganz allein auf Tour. Dieses Wechselspiel aus Gruppenverhalten und kleinen Solo-Ausflügen ist ein wichtiger Baustein der Persönlichkeitsentwicklung – die Welpen lernen, sich sowohl in der Gruppe zu orientieren als auch eigenständig Entscheidungen zu treffen. Natürlich immer unter den wachsamen Augen von Bria und Bowie, und selbstverständlich auch von uns.


Bria & Bowie: Geduldige, liebevolle Begleiter

Bria ist nach wie vor die geduldige Seele der Familie. Sie lässt sich von den Welpen bespielen, klettern und knabbern – gibt aber klar und deutlich Rückmeldung, wenn es einem der Racker zu grob wird. Genau dieses Korrekturverhalten der Mutterhündin ist enorm wertvoll für die Welpen: Sie lernen früh, was "genug ist genug" bedeutet, und üben so ganz nebenbei wichtige soziale Spielregeln, die ihnen später im Umgang mit anderen Hunden zugutekommen. Man sieht Bria richtig an, wie sehr sie ihre Mutterrolle genießt.

Auch Bowie findet die Welpen mittlerweile richtig toll. Er tobt genauso gerne mit dem Nachwuchs wie Bria – und hat es sich inzwischen sogar schon nicht nehmen lassen, neben zwei schlafenden Welpen zu liegen, die sich in sein Outdoor-Bett gelegt hatten. Ein Bild, das das Herz jedes Whippet-Fans höherschlagen lässt: der große, elegante Rüde, zusammengerollt mit zwei friedlich schlummernden Mini-Whippets in seinem eigenen Bett.


Erste Autofahrt: Alle Pfoten an Bord

Am Donnerstag stand ein kleiner Meilenstein an: die erste Autofahrt, gemeinsam mit Mama Bria. Und die Welpen haben sich wahrlich wie kleine Profis geschlagen – alle haben sich entspannt hingelegt, nur einer der Welpen ließ ein leises Jammern hören. Für Whippets, die als Rasse ohnehin für ihr ruhiges, ausgeglichenes Wesen bekannt sind, ist das ein vielversprechendes Zeichen. Frühe, positive Erfahrungen mit dem Auto sind Gold wert, denn sie legen den Grundstein dafür, dass Autofahrten auch im späteren Leben entspannt und stressfrei ablaufen.


Kleine Übungen für die Zukunft

Neben dem Toben stand auch schon die erste, spielerische Übung an der Leine auf dem Programm. Ganz ohne Druck, ganz ohne Zwang – einfach kurze, positive Momente, in denen die Welpen erste Erfahrungen mit Halsband und Leine sammeln dürfen. Apropos Halsband: Das juckt offenbar nach wie vor ein wenig und lässt sich (zum Glück!) auch nicht eigenständig abstreifen. Auch das ist Training – die Welpen gewöhnen sich Stück für Stück an das ungewohnte Gefühl am Hals, was ihnen später den Übergang zu Spaziergängen an der Leine deutlich erleichtert.


Gesundheitscheck: Entwurmung und Krallenpflege

Ein Wurf braucht mehr als Spiel und Kuscheleinheiten – auch die Gesundheitsvorsorge läuft planmäßig weiter. Diese Woche stand die nächste turnusmäßige Entwurmung an, ebenso wie die Krallenpflege. Und weil bei uns nichts isoliert passiert, waren die Welpen auch hier mit von der Partie: Bowies und Brias Krallen werden mit einem elektrischen Schleifer gekürzt, und die Kleinen durften dabei zusehen und vor allem zuhören. Das surrende Geräusch des Schleifers ist für viele erwachsene Hunde eine Herausforderung – wer es aber schon als Welpe kennt und mit einer entspannten, sicheren Atmosphäre verknüpft, tut sich später deutlich leichter damit. Ein klassisches Beispiel dafür, wie wichtig frühe Geräuschgewöhnung für die spätere Alltagstauglichkeit ist.


Kuscheln, Spielen, Besuch

Zwischen all den Terminen blieb natürlich auch reichlich Zeit für das, was am wichtigsten ist: kuscheln, spielen, die Welt aus der Nähe der Geschwister erkunden. Und auch viele neue und bekannte Besucher schauten wieder vorbei – jede neue Person, jede neue Stimme ist für die Welpen ein weiterer wertvoller Baustein auf dem Weg zu selbstbewussten, menschenfreundlichen Whippets.


Der Weg ins neue Zuhause

Die Nachfrage nach unseren kleinen Helden reißt nicht ab – nach wie vor erreichen uns viele Anfragen. Umso wichtiger ist es uns, in aller Ruhe die besten 5-Sterne-Zuhause für die verbliebenen Welpen auszuwählen. Denn am Ende zählt nicht, wer zuerst anfragt, sondern wer am besten zum jeweiligen kleinen Charakter passt – für ein glückliches Hundeleben von Anfang an.



Bis zur nächsten Woche – es bleibt spannend! 🐾

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Whippetkennel of Glacier Grace Alexandra Mayr

📧 ofglaciergracekennel@outlook.com 📷 Instagram: @ofglaciergracekennel

Mitglied im ÖKWZR – Österreichischer Klub für Windhunde, Zucht und Rennsport


 
 
 

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