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Die ersten sieben Tage: Wie unsere Whippet-Welpen ins Leben starten

Autorenbild: Michael
Michael
8. Aug.
4 Min. Lesezeit

Eine Woche. Sieben Tage. Für uns Menschen vergeht das oft, ohne dass wir groß darüber nachdenken – für einen frisch geborenen Whippet-Welpen ist es eine kleine Ewigkeit voller Veränderung. Wer selbst schon einen Wurf begleitet hat, weiß: Die erste Lebenswoche ist die Zeit, in der sich zeigt, ob alles auf einem guten Weg ist. Und wir können mit einem großen Lächeln berichten – bei unseren Kleinen läuft es hervorragend.


Gewicht als wichtigster Gradmesser

In den ersten Lebenstagen ist die Gewichtsentwicklung eines der zuverlässigsten Signale dafür, wie es einem Welpen geht. Entscheidend ist nicht die absolute Zahl auf der Waage, sondern die stetige, gleichmäßige Zunahme Tag für Tag.

Genau das dürfen wir aktuell beobachten: Jeder einzelne Welpe legt kontinuierlich und zuverlässig an Gewicht zu. Wir wiegen mehrmals täglich, führen genau Buch und können mit Erleichterung sagen – die Kurven zeigen exakt das, was man sich als Züchter wünscht: konstantes, gesundes Wachstum bei allen Welpen gleichermaßen. Kein Welpe fällt zurück, keiner sticht durch Stagnation negativ hervor. Ein rundum stabiles Bild.


Alle Welpen entwickeln sich prächtig

Neben dem Gewicht achten wir in dieser Phase auch auf viele andere Details: Trinkverhalten, Aktivität, Muskeltonus, wie kräftig sich die Welpen zur Zitze vorarbeiten, wie sie schlafen, wie sie sich anfühlen. Die ersten Lebenstage sind geprägt von einem simplen, aber lebenswichtigen Rhythmus – trinken, schlafen, wachsen, ein bisschen strampeln, wieder trinken. Genau diesen Rhythmus sehen wir bei unserem Wurf in schönster Ausprägung. Die Welpen wirken kräftig, warm, gut durchblutet und zufrieden. Ein wirklich harmonisches, gesundes Bild über den gesamten Wurf hinweg.


Bria: Eine Mutter wie aus dem Bilderbuch

Ein ganz besonderes Lob gebührt in dieser Woche unserer Hündin Bria. Nicht jede Hündin findet sofort intuitiv in ihre neue Rolle – manche brauchen Zeit, manche etwas Unterstützung. Bria hingegen hat vom ersten Moment an gezeigt, was für eine großartige Mutter in ihr steckt. Sie kümmert sich mit einer Hingabe und Ruhe um ihre Welpen, die uns jeden Tag aufs Neue beeindruckt.

Sie säugt zuverlässig, putzt ihre Welpen ausgiebig, reagiert sofort auf jedes Piepsen und lässt die Kleinen kaum aus den Augen. Gleichzeitig bleibt sie entspannt genug, um selbst zur Ruhe zu kommen – auch das ist wichtig, denn eine überängstliche oder gestresste Mutter überträgt diese Anspannung oft auf den Wurf. Bria schafft genau die richtige Balance aus Fürsorge und Gelassenheit. Wir sind unglaublich stolz auf sie.


Stundenlang an der Wurfkiste

Wer noch nie einen Wurf begleitet hat, unterschätzt oft, wie viel Zeit man in dieser Phase einfach nur beobachtend verbringt – und wie erfüllend das ist. Wir sitzen aktuell viele Stunden am Tag vor und in der Wurfkiste, beobachten das Verhalten der Welpen untereinander, achten auf jedes Geräusch, jede Bewegung, jede kleine Veränderung.

Diese intensive Beobachtungszeit ist kein Zufall, sondern bewusster Bestandteil verantwortungsvoller Zucht: Nur wer genau hinschaut, bemerkt frühzeitig, wenn ein Welpe sich anders verhält als seine Wurfgeschwister, wenn das Trinkverhalten sich verändert oder wenn Bria einmal Unterstützung braucht. Gleichzeitig ist es einfach ein wunderschönes Gefühl, dieser ersten, zerbrechlichen Lebensphase so nah sein zu dürfen.


Der erste Krallenschnitt

Ein kleiner, aber wichtiger Meilenstein dieser Woche: Zum ersten Mal wurden die winzigen Krallen der Welpen gestutzt. Das mag banal klingen, hat aber einen sehr praktischen Hintergrund. Neugeborene Welpen strampeln und kneten beim Säugen intensiv mit den Vorderpfoten am Gesäuge der Mutter – ein natürlicher Reflex, der die Milchproduktion anregt. Die kleinen, aber bereits erstaunlich scharfen Krallen können dabei jedoch schnell kleine Kratzer verursachen.

Ein regelmäßiger, vorsichtiger Krallenschnitt schont daher das empfindliche Gesäuge von Bria und beugt schmerzhaften Verletzungen vor. Für die Welpen selbst ist die Prozedur völlig unbedenklich – ein winziger Schnitt an der äußersten Spitze, in Sekunden erledigt. Ein kleiner Handgriff mit großem Nutzen für das Wohlbefinden der Mutter.


Das erste Fotoshooting

Und dann kam der Moment, auf den wir uns schon gefreut hatten: das allererste Fotoshooting unserer Welpen! Gestern haben wir uns die Zeit genommen, jeden einzelnen Welpen einzeln und liebevoll in Szene zu setzen. Keine leichte Aufgabe bei so kleinen, ständig in Bewegung befindlichen Fellknäueln – aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In der Bildergalerie unten findet ihr jeden Welpen einzeln, jeweils mit Angabe des Geschlechts. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Persönlichkeiten schon in diesem winzigen Alter durchschimmern – auch wenn die Augen und Ohren noch geschlossen sind, hat doch jeder Welpe schon jetzt seinen ganz eigenen Charakter.


  • Welpe 1 - Hündin
  • Welpe 1 - Hündin
  • Welpe 2 - Rüde
  • Welpe 2 - Rüde
  • Welpe 3 - Hündin
  • Welpe 3 - Hündin
  • Welpe 4 - Hündin
  • Welpe 4 - Hündin
  • Welpe 5 - Hündin
  • Welpe 5 - Hündin
  • Welpe 6 - Rüde
  • Welpe 6 - Rüde

Fazit der ersten Woche

Wenn wir auf diese ersten sieben Tage zurückblicken, überwiegt bei uns eines: Dankbarkeit und Erleichterung. Gute, gleichmäßige Gewichtszunahme bei allen Welpen, eine rundum positive Entwicklung, eine Mutterhündin, die ihre Aufgabe mit Bravour meistert, und die ersten kleinen Meilensteine wie Krallenschnitt und Fotoshooting sind genommen.

Die kommenden Wochen bringen neue spannende Entwicklungsschritte – das Öffnen der Augen und Ohren, die ersten wackligen Schritte, die ersten Milchzähnchen. Wir freuen uns schon jetzt, euch weiter an diesem besonderen Weg teilhaben zu lassen.


Bleibt gespannt auf das nächste Update!

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Whippetkennel of Glacier Grace Alexandra Mayr

📧 ofglaciergracekennel@outlook.com 📷 Instagram: @ofglaciergracekennel

Mitglied im ÖKWZR – Österreichischer Klub für Windhunde, Zucht und Rennsport


 
 
 

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